Vier Berge habe ich im August erklommen – und jeder hatte seinen ganz besonderen Charme. Im Elbsandsteingebirge ist ein Aufstieg spannender – und anstrengender – als der nächste und ein atemberaubender Ausblick jagt den anderen. Angenehmerweise gibt es auf vielen Gipfeln eine Einkehrmöglichkeit, die war auch oft genug wirklich nötig, denn es schüttete immer wieder sintflutartig. Trotzdem war mir schon am zweiten Tag klar: In dieser Gegend war ich nicht zum letzten Mal!

 

Aufstieg zu den Schrammsteinen

Ich bin nicht sicher, warum ich genau diesen Urlaub als besonders schön in Erinnerung habe. Möglicherweise haben die Berge nur einen Teil dazu beigetragen: Es war einfach so schön, eine ganze Woche lang kaum Menschen mit Masken zu begegnen. Die Inzidenzen waren nicht der Rede wert, alle Restaurants standen für alle Menschen offen (vorausgesetzt, man hatte reserviert!) und ich glaube, ich habe schon lange nicht mehr so viel gelächelt.

Blick vom Lilienstein

 

Auf dem Lilienstein

Ostalgie im Ostharz

Etwas anders sah die Welt im Harz aus: Wir wollten den Brocken besteigen und hatten uns dafür die kürzeste, aber steilste Route ausgesucht. Sie ist ganz definitiv nur für trittfeste Menschen zu empfehlen – und auch nur für solche, die es ertragen können, tote Bäume zu sehen, soweit das Auge reicht. Der Borkenkäfer hat am Brocken ganze Arbeit geleistet und quadratkilometerweise Wald in einen Baumfriedhof verwandelt. Eines Tages wird dort hoffentlich wieder ein naturgemäßer Mischwald wachsen, im Bayrischen Wald hat das auch funktioniert.

Landschaft am Brocken

 

Auf dem Weg zum Brocken

Dennoch ist der Anblick bedrückend und macht den Aufstieg nicht leichter. Je näher der Gipfel rückt, desto grüner wird die Gegend und oben auf dem Brocken entschädigten mich zwei Enzianarten, die Brockenanemone und ein Dukatenfalter für die kilometerlange Trostlosigkeit. Ja, der Ausblick ist atemberaubend – ohne Massen von Menschen wäre er noch schöner gewesen….

blühender Enzian am Brocken

 

Beim Anblick blühender Enziane lacht die Botanikerin in mir – und alle Strapazen des Aufstiegs sind vergessen!

Unser Quartier, eine Ferienanlage voller Appartments, stand sicher schon zu Zeiten der DDR und vermittelte reichlich Ostalgie – schon in der morgendlichen Schlange vor dem Bäcker fühlte ich mich versucht, statt Brötchen nach „Schrippen“ zu fragen. Das folgende Bild ist auch von hier: So bringt man schon kleinen Menschen bei, Pferde mit Sattel und Gebiss zu reiten…

Weiter im Schreibflow

„Jede Woche einen Blogartikel schreiben“ hatte ich mir für den August vorgenommen – und es auch geschafft. Hier kannst du sie finden:

Tiere strömen – 5 Tipps für den Einstieg

12 von 12 – ein Dutzend Bilder vom 12. August 2021

Ist das noch lebenswert? oder: Wie Vorstellungen unsere Wahrnehmung prägen

Wie du dein Tier bei Angst strömen kannst

Und endlich mache ich Ernst: Mein Buchprojekt ist gestartet!

Es ist schon viel zu lange ein Traum von mir, der nun endlich Wirklichkeit werden soll: Mein Buch. Ich möchte der Nachwelt nicht nur meine Doktorarbeit hinterlassen – was für ein einseitiges Bild von mir gäbe das? – sondern auch mindestens ein Buch, das ich aus meinen Herzen heraus geschrieben habe.

Es soll Menschen mit Pferden helfen, ihre Pferde besser zu verstehen und mit ihnen zu einem einzigartigen Team zu werden. „Wie du mit deinem Pferd in Harmonie kommst“ habe ich es zunächst einmal genannt, ich schätze aber, der Titel wird sich noch ändern.

Buch auf dem Pferderücken

Was werde ich also im vierten Quartal des Jahres machen? Schreiben! Und darauf freue ich mich schon sehr. Was auch immer kommen mag, ich werde schreiben. Und wenn alles nach Plan läuft, erscheint mein Buch schon im Januar 2022!

Hier findest du mehr zu lesen:

12 von 12 im November 2022

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Der heutige Tag startet so, wie der letzte endete: mit dickem Nebel! Ich mag Nebel, schon immer. Es ist so wunderbar ruhig, alle Geräusche gedämpft. Im Nebel hat Hektik keinen Platz, finde ich. Endlich wieder ein Zwölfter! Noch immer gefällt mir die Idee, mir selbst...

Wer bin ich ohne meine Dinge?

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Aus dem fernen Wien schallt in diesem Herbst der Ruf von Uli Pauer: Mach' mit bei meiner Blogparade! Ehrensache, dass ich mit dabei bin. Dank Ulis stetem Wirken in Sachen Minimalismus ist mein Haus schon erheblich leerer geworden - und das freut mich außerordentlich....

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