Manche Menschen machen die Erfahrung, dass sich ein Tier nicht strömen lassen möchte. Auch wenn eine vertrauensvolle Bindung zum Tier besteht reagieren Tiere mitunter anders auf das Strömen als wir uns das wünschen. Statt still zu stehen und das Strömen zu genießen, drehen sie sich weg, legen die Ohren an oder werden unruhig.

Und jetzt? Was mache ich denn jetzt, fragt man sich dann. Ein Tier zu strömen, das solche Reaktionen zeigt, ist nicht sinnvoll. 

Ich rate in solchen Situationen immer dazu, dieses NEIN vorbehaltlos zu akzeptieren. Es nicht zu bewerten, sondern einfach anzunehmen als ein nein. Und sich dann zu dem Tier zu setzen und sich selbst zu strömen. Ohne Absicht. Dem eigenen Atem zuzuhören und ganz bei sich selbst zu bleiben. Das Tier darf dabei den Abstand frei wählen, den es zu uns einnehmen möchte. Das, was wir bei dem Tier strömen wollten, können wir bei uns selbst strömen. Wenn wir uns selbst helfen, zu unserer eigenen Harmonisierung beitragen, dann gehen die Tiere direkt damit in Resonanz.

Versuche es einfach am nächsten Tag nochmal mit dem Strömen. Vielleicht war hat der Zeitpunkt nicht gepasst, vielleicht war das Tier gerade nicht dazu bereit. Tiere sind es gewöhnt, dass wir immer mit einer Absicht zu ihnen kommen. Komme ohne Absicht zu deinem Tier. Biete ihm das Strömen an und gebe ihm den Raum, in seinem eigenen Tempo in das Strömen hineinzufinden.